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Bookworm

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Bookworm

Bookworm 

Ihr kennt das. Manchmal sitzt man vor seinen eigenen Bildern und weiss nicht, wie man sie bearbeiten soll. Irgendwie passt der gewohnte Workflow nicht. Die Farben kommen nicht richtig und irgendwie ist alles eher bescheiden. 

Auch mir passiert das immer wieder. Wie auch hier beim Set mit der wundervollen Zhanna aus Moskau. 

Fotografiert hatten wir das Set bereits letzten Sommer. Und obwohl ich mit den Bildern selbst sehr zufrieden war, kam ich mit dem Bildlook einfach nicht zurecht. Seinerzeit hatte ich zwei Bilder bearbeitet und dann erstmal die Lust verloren. Gut so, denn manchmal braucht es einfach eine Auszeit oder ein wenig Ruhe, um den Kopf freizukriegen und um unbefangener an die Bildbearbeitung ranzugehen. 

Vor ein paar Tagen dann kontaktierte mich Zhanna, dass sie nun endlich ihr Visum bekommen hat und wir, wie besprochen, einen Workshop Termin planen können. Die perfekte Gelegenheit also, mich erneut an die Bilder zu setzen. 

Gesagt getan: Workshop Termin bestätigt und ran an die Bearbeitung. Und siehe da. Wie von Geisterhand funktioniert es auf einmal. Warum, weil ich mich nicht zwanghaft meinem Standard-Workflow unterworfen habe, sondern die Regler wieder nach Gefühl und visueller Wahrnehmung bedient habe. 

Es zeigt sich mal wieder, dass Bildbearbeitung kein Standard-Prozedere ist, sondern die Bedienung des Programms gelernt und vor allem die visuelle Wahrnehmung geschult werden will. 

Model: Zhanna Pavlova
Styling: Monika Leyendecker
Photos: Sacha Leyendecker

Workshop: Sensual Erotic

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Geminii

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Geminii

Geminii

Just for fun. Wir sollten wirklich öfters einfach zum Vergnügen shooten. Erst recht, wenn du wie ich deinen Lebensunterhalt mit der Fotografie verdienst. Ich persönlich schöpfe daraus viel Energie. 

Vielen Dank für liebe Veronicaa für dieses entspannte, spaßige Shooting. 

Model: Veronicaa Geminii
Hair & Make-Up: Monika Leyendecker
Photos: Sacha Leyendecker

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Maxim Guselnikov

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Maxim Guselnikov

Maxim Guselnikov


Nach 2016, startet am 13.04.2018 mit den Coaching Days Cologne unsere zweite Masterclass mit unserem kongenialen Partner Maxim Guselnikov. Höchste Zeit für uns, Euch unseren Freund und Mastermind aus Moskau etwas genauer vorzustellen :) 

 

Kreatives Loch wird zum Glücksfall


Entdeckt habe ich Maxim 2016, als ich selbst kreativ etwas festgefahren war. Vor allem im Bereich der Bildbearbeitung suchte ich nach neuen Impulsen. Wer kennt das nicht, die eigenen Arbeiten wirken für einen selbst alle langweilig während die Arbeiten anderer Fotografen einfach grandios sind. Drei dieser grandiosen Fotografen hatte ich mir also ausgesucht um bei einem ein Bildbearbeitungscoaching zu machen. Dmitry Borisov, Georgy Chernyadyev und eben Maxim. Nachdem ich mich bei allen dreien erkundigt hatte, ob sie Onlinecoachings geben entschied ich mich für Maxim. Sein Stil sprach mich am meisten an und kam dem, wo ich hinwollte am nächsten. 

 

Die Schnappsidee


Gesagt getan, und so setzten wir uns Anfang 2016 zusammen und ich lernte nicht nur Maxims Workflow kennen, nein ich lernte auch, was dieser Kerl wirklich drauf hat. Denn sein Coaching ging deutlich über das was ich erwartet hatte hinaus und bezog vor allem Bild- und Farbkomposition in die Themen mit ein. Da wir uns gut verstanden, hatte ich eine Schnapsidee. Ich meinte ich würde ihn gerne in Moskau besuchen und ein paar Shootings organisieren und Maxim, freundlich und zuvorkommen wie er ist, meinte, er wolle mir gerne dabei helfen und freue sich darauf, unser Fremdenführer zu sein. 

 

Hannibal's Daughter in Moskau


Und so kam es, dass Monika und ich bereits 1,5 Monate später für 6 Tage nach Moskau flogen. Was mich dort erwartete, übertruf alle meine Vorstellungen. Grandiose Models, fantastische Locationstudios und natürlich Maxim. Wie sich herausstellte, hatte auch er bis zu diesem Zeitpunkt ein kreatives tief und machte seit einigen Monaten eine Shootingpause. Nachdem wir uns in ein paar Shoots aufeinander eingespielt hatten, kam bei unserem letzen Shoot der Durchbruch. Mit Lidia Savoderova setzten wir das Set Hanibal's Daughter um, in dem wir perfekt harmonierten. Angeregt von dieser Energie führte das Set letztendlich zu unserer ersten Masterclass in 2016. 

 

Masterclass 1.0


"Für mich sicherlich der Workshop, der mich mit meinem Verständnis und meinem Workflow bis jetzt „am Weitesten“ gebracht hat … super Vortragende, die sich wunderbar ergänzen und durch verschiedene Ansätze die Themen aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten, super Models, bei denen man als Fotograf sich komplett aufs Fotografieren konzentrieren kann (und darauf, das Erlernte/Diskutierte umzusetzen), und auch eine super Visa … da bleiben keine Wünsche offen!! Zwei komplett durchgearbeite Sets, von Konzept über Theorie und Fotografieren bis hin zur Bildbearbeitung … so sollte ein High-Level-Workshop aussehen … ich bin auf jeden Fall wieder dabei für Runde 2!"

Teilnehmer Feedback von Manuel Fässler

 

Viel unterwegs


Zwischenzeitlich ist bei Maxim viel passiert. Als Ambassador für Tamron bereist er ständig ganz Russland und hält Vorträge über seine Arbeit. In Russland gefragt wie eh und je, ist er aber auch international regelmäßig im Einsatz und bereist unterschiedlichste Länder zwecks Vorträgen und Masterclasses wie z.B. bei folgendem Set in Linz, Österreich.

 

Masterclass 2.0


Obwohl die Masterclass 2016 bereits ein riesen Erfolg war, haben wir die Erfahrungen aus dem ersten Anlauf gesammelt und das Konzept noch einmal verbessert. Die Kompetenzen sind auf der zweiten Masterclass besser verteilt. Während ich meine Sicht- und Arbeitsweise im Hinblick auf die erotische Lifestyle und sinnliche Aktfotografie einbringe, wird Maxim seine Genialität beim konzeptionellem Arbeiten in der emotionalen Portraitfotografie on Location ausspielen. Ich könnte Euch jetzt etliche Begriffe an den Kopf schmeissen, was Euch auf der Masterclass erwartet, aber letztendlich kann man dies kaum beschreiben sondern muss es selbst erleben. 

Für alle, die sich dennoch einen Überblick verschaffen möchten, finden hier die Ausschreibung. 
Also dann, wir freuen uns riesig auf Runde 2 und auf einen weiteren Besuch von Maxim :) 

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Provocateur

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Provocateur

Provocateur

Sinnliche Boudoir und Aktfotografie mit Available Light ist nicht immer ganz einfach. Erst recht nicht, wenn es ums konzeptionelle Arbeiten und das Erstellen einer Serie wie z.B. einer Fotostrecke für ein Magazin wie Playboy geht. 

Lichtbedingungen sind schlecht planbar und können während des Tages mehrfach wechseln. Hier ist es wichtig auf das Shooting sehr gut vorbereitet zu sein und dieses bestmöglich zu planen. Die Erstellung eines oder mehreren Moodboards, eines guten Shootingleitfadens sowie eine konstante Nachbearbeitung sind elementar. 

Genau darum geht es bei meinem neuen Workshop: Provocateur. In einer kleinen Gruppe zeige ich Dir meinen Workflow im Hinblick auf das konzeptionelle Arbeiten im Bereich der erotischen Fotografie. Gleichzeitig erarbeiten wir für Dich eine eigene, individuelle Serie. Angefangen vom Moodboard bis hin zur Bildbearbeitung. 

Als Model für dieses Projekt habe ich die wundervolle Christiane aus Österreich eingeladen. Sie passt perfekt zum Konzept und wird uns während des Shootingparts begleiten. 

Workshop: Provocateur

Model: Christiane
Hair & Make-Up: Monika Leyendecker
Photos: Sacha Leyendecker

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instax: Thai Style

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instax: Thai Style

Mit der instax SQUARE SQ10 in Thailand

Wer mich kennt weiss, ich bin ein instax Fan. Der einzigartig, knackige Bildlook und die rasante Entwicklungszeit sind fantastisch. Meine 210er ist bei fast jedem Shooting dabei und zaubert den Modellen ein Lächeln ins Gesicht. Es ist einfach unglaublich wie man mit einem einfachen Sofortbild Menschen begeistern kann. 

Allerdings musste ich mich Anfangs erst mal an das System gewöhnen, bevor es mir wirklich Freude machte. Wollte ich die instax doch wie meine normale Spiegelreflex verwenden. Aber ohne entsprechenden Features bzw. Einstellmöglichkeiten lässt der kreative Spielraum nur bedingt ausnutzen. Mit der SQUARE SQ10 hat FUJIFILM nun aber eine Kamera im Sortiment, die deutlich mehr kreativen Freiraum bietet. Grund genug, sie auf meinem Foto-Event in Thailand zu testen und von meiner Erfahrung zu berichten. 

Squared2.jpg

Be squared

Zunächst mal ein dickes Lob an FUJIFILM. Endlich steht ein quadratische Sofortbildformat (62mmx62mm) dem instax System zur Verfügung. Bislang wirkte der breitere Griffrand bei meinen Widefilmen im Hochformat immer etwas fehl am Platz. Das gehört nun der Vergangenheit an und der Griffrand befindet sich bei all meinen Bildern wieder unter dem Bild. Natürlich wird es die meisten von euch eh nicht gestört haben, aber es fühlt sich einfach richtiger an. 

Darüber hinaus bietet das quadratische Format einfache und zugleich spannende Gestaltungsmöglichkeiten. Schließlich sind wir dank Instagram seit Jahren gewöhnt, die digitale Bildwelt ein wenig quadratischer zu sehen. Egal ob es sich bei dem Motiv um ein klassisches Hoch- oder Querformat handelt: Quadratisch geht immer.

In diesem Sinne... Be squared! 

 

Formschönes Design & einfaches Menü

Bereits beim Auspacken fällt auf, die SQ10 wirkt deutlich edler und wertiger als ihre Schwestermodelle. Hierzu trägt vor allem das formschöne Design, die Metalloptik Elemente sowie das rückseitige Display bei. Ein echter Hingucker.

Der Ein- und Ausschalter ist in den breiten Metallring um die Linse integriert. Ebenfalls auf der Vorderweite etwas weiter oben befinden sich der Auslöser und der Button für den Belichtungsmodus. Beide sind von der Optik identisch und können von der Tastenbelegung getauscht werden. Rechts- und Linkshänder werden gleichermaßen Berücksichtigt. 

Auf der Rückseite erwartet uns zunächst ein Schieberegler zum Öffnen des Kassettenfachs. Darunter ist das 3 Zoll große Display positioniert gefolgt von kreisrund angeordneten Bedienungs-Buttons. Zur Auswahl stehen folgende Funktionen: 

  • Vignette (hell/dunkel)
  • Bildlooks (normal + 10 Looks)
  • Belichtungskorrektur (-3 bis +3)
  • Bildansicht
  • Drucken
  • Hauptmenü
  • Zurück

Darüber hinaus steht zum Navigieren ein Drehring zur Verfügung, welcher gleichzeitig als 4-Wege Kippschalter fungiert. Genaueres zur Funktionsweise erkläre ich etwas später. An den Seiten befinden sich jeweils eine Klappe, die den Zugang zum Mini-USB Steckplatz sowie dem Akkufach und dem Micro-SD Kartenslot freilegen. Nicht zu vergessen ist der seitlich angebrachte "Auto/Manual" Schalter, dem ich Anfangs keine Beachtung geschenkt habe was ein grober Fehler meinerseits war. Aber auch hierzu später mehr. 

Endlich volle Blitzkontrolle

"Was? Der Sacha blitzt? Habe ich da was falsch verstanden?" Nein habt ihr nicht. Zwar nutze ich hin und wieder tatsächlich mal einen Aufsteckblitz für einen "Glamour-Trash-Look" aber im allgemeinen sind meine Bilder für ihre Available Light Looks bekannt. Und dank der SQUARE SQ10 kann ich diese Looks nun auch wieder ins Sofortbild übernehmen, denn die Kamera bietet die Möglichkeit den Blitz verlässlich einzustellen bzw. wie in meinem Fall, verlässlich abzuschalten. Wer den Blitz hingegen kreativ nutzen möchte dem stehen folgende Blitzmodi zur Verfügung: 

  • Automatischer Blitz
  • Erzwungener Blitz
  • Unterdrückter Blitz
  • Langzeit-Synchro
  • Rote Augen & Langzeit Synchro

"Langzeit-Synchro"? Ja richtig gehört. Die SQ10 bietet drei verschiedene Aufnahmemodi an: 

  • Standard
  • Doppelbelichtung
  • Bulb-Modus

Letzterer hat mir in Verbindung mit dem "Auto/Manual" Schalter die Panik ins Gesicht getrieben: 

Über Eco Khao Lak Adventures hatten wir einen Ausflug in ein Elefantencamp gebucht. Dieses Camp setzt sich im Gegensatz zu vielen anderen Touristenattraktionen in Thailand für die artgerechte Haltung der Elefanten ein. Daher ist auch kein Reiten erlaubt. Die Tiere dürfen allemal gefüttert werden und man darf ca. 20 Minuten mit ihnen baden. Ich hatte also jeweils 5 Minuten um schöne Bilder von meiner Frau sowie unseren 3 Modellen zu machen. Die Spiegelreflex sowie die instax im Anschlag ging ich gut vorbereitet in dieses "Mini-Shooting". Blöderweise hatte ich in der Hektik gleich zwei Schalter verstellt. Die Kamera stand auf "Bulb-Belichtung" sowie auf "Auto".

Wofür steht "Auto/Manual" überhaupt? Böse Zungen behaupten, der Sofortbildcharme gehe durch die Möglichkeit, der internen, nachträglichen Bildbearbeitung verloren. Wer sich für den Auto-Modus entscheidet druckt das Bild mit den aktuellen Einstellungen der Kamera (Vignette, Bildlook, Belichtungskorrektur) sofort aus. Bitteschön, hier ist er wieder der "Sofortbildcharme", welcher meines Erachtens eh nie verloren ging. Schließlich sind wir im 21. Jahrhundert angekommen und da darf es ruhig ein klein wenig technologischer Fortschritt sein, auch bei Sofortbildern. Wer die Bilder später betrachtet wird kaum fragen, ob das Bild sofort nach dem Auslösen gedruckt wurde.

Aber zurück zu unserem Elefantenshooting. Ihr könnt euch sicher gut vorstellen wie es mir die Panik ins Gesicht getrieben hat, als das erste, überbelichtete Bild (dank Bulb-Modus) sofort aus der Kamera kam. Bislang hatte ich dem Auto-Modus ja keine Beachtung geschenkt und ich wusste nicht was los ist. Ausgerechnet dann, als ich keine Zeit hatte mich mit der Fehlersuche zu beschäftigen. Immerhin, den Standardmodus hatte ich schnell wieder gefunden, aber mit jedem Auslösen verabschiedete sich ein Bild. Die Kassette war dementsprechend schnell leer und ich verlor wertvolle Zeit beim Nachladen. Dennoch sind uns ein paar unvergessliche Aufnahmen gelungen und bei der anschließenden Fehleranalyse habe ich dann auch den "Auto/Manual" Schalter entdeckt.

Elefantenbaden.jpg

 

Sofortbild mit WOW Effekt

Bereits beim internen Nachbearbeiten sorgt die SQUARE SQ10 für Begeisterung. Wie bereits erwähnt besteht die Möglichkeit das Bild mit 10 Bildlooks zu versehen, nachträglich die Belichtung zu korrigieren und eine helle oder dunkle Vignette über das Bild zu legen. Etwas im Menü versteckt ist die Möglichkeit das Bild zu drehen. Noch versteckter, dafür ein absolutes Killer Feature, ist die Funktion, das Bild über das Drehrad zu Zoomen (10 Zoomschritte) und mit dem 4-Wege-Wippschalter den Ausschnitt zu verändern. Und ja, ihr könnt das gezoomte Bild drucken. Das lässt euch auch naträglich viel Spielraum in der Bildkomposition. Gerade für Sofortbildeinsteiger ein echtes Highlight. 

Das große Staunen kommt aber beim Drucken selbst. Ein einfaches, kleines Feature entlockte bislang noch jedem Model ein grosses "WOW". Das Bild wird auf dem Display virtuell in den Sofortbildrahmen gepackt und langsam aus dem Display nach oben geschoben wo dann das tatsächliche Sofortbild an der Oberseite der Kamera erscheint. Simple, aber sooooo gut. So macht Drucken einfach Spaß. 

 

Don't trust your display

Wer bei hellem Tageslicht oder gar Sonnenschein fotografiert kennt das Problem. Dem Kameradisplay kann man nicht trauen. Der instax SQUARE SQ10 fehlt zudem die Möglichkeit, die Helligkeit des Displays manuell zu regeln. Bei Aufnahmen am Strand oder am Pool war eine Displaylupe unverzichtbar. 

Auch musste ich mich Anfangs leicht umstellen. Bin ich es doch gewöhnt, meine Bilder etwas unterzubelichten. Dies führt bei den instax Sofortbildern aber zu einem deutlich zu hohen Schwarzanteil in den Bildern. Seither vertraue ich dem internen Belichtungsmesser und drucke die meisten meiner Bilder bei +/-0 aus, auch wenn sie auf dem Display für meinen Geschmack zu hell erscheinen. 

Handling & Verarbeitung

Abgesehen von meinem Ausrutscher mit dem "Auto/Manual" Schalter ist das Handling extrem einfach. Bei Auslieferung ist das Display mit einem Sticker versehen, der die Menüführung simpel darstellt, aber selbst diesen braucht es nicht. Das Menü ist absolut selbsterklärend und übersichtlich. 

Das Fotografieren über das Display ermöglicht eine deutlich exaktere Bildgestaltung als die optischer Sucher bisheriger istax Modelle. Zwar wird beim Drucken nochmals etwas vom Rand des Bildes abgeschnitten, aber dieser Verschnitt fällt nicht wirklich ins Gewicht.

Während unseres Fotoevents bin ich mit der SQ10 nicht zimperlich umgegangen. Sie musste hohe Temperaturen durch direkte Sonneneinstrahlung oder unseren aufgeheizten Transporter genau so ertragen wie reichlich Sand, Salzwasser, Dreck und Sonnencreme. Natürlich hat die Kamera vor allem durch den Sand den einen oder anderen Kratzer abbekommen, wurde aber in keinster Weise in ihrer Funktion beieinträchtigt. Auch die Filme haben durch die Hitze keinen Schaden genommen. Meine Beurteilung der Verarbeitungsqualität nach diesem Extrem-Trip: "Erstklassig"

 

Fazit

Ich war schon vor der SQUARE SQ10 ein großer instax Fan. Aber mit diesem Modell hat FUJIFILM nahezu alle Funktionen in die Kamera gepackt, die mir bislang gefehlt haben. Lediglich beim nachträglichen Drehen des Bildes würde ich mir feinere Abstufungen als eine 90 Grad Drehung Wünschen und das separate Angleichen von Tiefen & Lichtern wäre ebenfalls ein feines Feature. Abgesehen davon fällt mir beim besten Willen nichts ein, was der Kamera noch fehlt. Für mich, eine richtig gut gelungene Sofortbildcam. 

Preislich liegt die Kamera bei Amazon aktuell bei etwa 260,- Euro und ein Bild schlägt mit ca. 1,- Euro zu buche. Bei den Verbrauchskosten hat sich daher nichts geändert. Der Anschaffungspreis wird den einen oder anderen im ersten Moment vielleicht abschrecken. Wer sich dann aber vor Augen führt, welchen Mehrwert er für sein Geld bekommt, wird den Aufpreis gerne in Kauf nehmen. 

Die SQUARE SQ10 bietet kreativen Köpfen einfach mehr Freiheiten bei der Licht- und Bildgestaltung und wird FUJIFILM's großen Erfolg mit dem instax System sicher weiter voran treiben. 

Nachtrag: Für die instax SQUARE SQ10 gibt es unter: http://instax.com/square/de/firmware/ das erste Firmware Update mit folgenden Neuerungen: 

  • Partielle Farbe
  • Schneller Autofokus
  • Druck von externen, bearbeiteten Bildern
  • Automatischer Wechsel von der Bildwiedergabe zum Aufnahmemodus
  • Löschen des Druckverlaufs
  • Abbildung der Druckeinstellung
     

Credits: 
Models: Mara Landwehrs, Miriam Bettermann, Sophia Luna Lisa, Ploy Kanarat
Hair & Make-Up: Monika Leyendecker
Making Of: Michael Boomers
Instax & Sofortbilder: Sacha Leyendecker 

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Swiss Connection

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Swiss Connection

Swiss Connection

Wisst ihr, ich liebe meine Job wirklich. Also Fototrainer ist es vergönnt, meine Passion zum Beruf gemacht zu haben. Dabei darf ich um die Welt reisen, mit fantastischen Modellen arbeiten und interessante Menschen kennen lernen. 

Möglich gemacht hat dieses Geschäftsmodell die sozialen Medien. Durch sie konnte ich in den letzten Jahren meine Werke verbreiten und den Bekanntheitsgrad steigern, ohne an Fotowettbewerben teilzunehmen oder andere, mühselige Wege einzuschlagen um Bekanntheit zu erlangen. Ein wahrer Segen... und doch Fluch zugleich. 

Warum Fluch?

Nun durch die intensive, fast ausschließliche Verbreitung meiner Arbeiten über soziale Medien begebe ich mich ein eine Art Abhängigkeit. Schon leichte Abweichungen bei meinem Bildstil können für Desinteresse und damit mangelnde Reichweite bei meinen Followern sorgen. Man wird zum Sklaven seiner eigenen Arbeiten. Ein wahrer Kreativitätskiller. Es ist stets ein schmaler Grad zwischen der eigenen, kreativen Entwicklung und dem benötigtem Content, den dein Geschäft braucht. 

Hin und wieder kommt es aber vor, das man sich von all dem lösen kann und einfach nach Lust und Laune fotografiert. So geschehen letzten Herbst in der Schweiz. Unser guter Freund Roger Schüeber hatte zum Workshop eingeladen und wir sind dieser Einladung gefolgt. 

Es ergab sich, dass wir die Location einen Tag für uns hatten und so planten wir kurzer Hand mit unserem Model Dorka und einem weiteren Freund, dem Fashion Fotografen Bon Parinya Wongwonnawat ein eigenes Fotoshooting. 

Drei kreative Köpfe, ein grandioses Model, eine fantastische Visa und ebenfalls angehende Fotografin... Was soll ich sagen, die Dinge nahmen ihren Lauf ;) 

Bunt, knallig, frech, kitschig, ein wenig surreal. Und ja, ich habe sogar geblitzt. Heraus kam ein Set, welches ich mit Freude veröffentliche, unabhängig davon, ob es meinem Stil entspricht oder nicht. Ich hoffe, dass sich jetzt und in Zukunft noch viele dieser Gelegenheiten ergeben. Es tut einfach wahnsinnig gut, das Geschäft mal aussen vor zu lassen und einfach Spass zu haben. 

In diesem Sinne. Verliert niemals den Spaß am Fotografieren Freunde. Selbst wenn ihr mit der Fotografie euer Geld verdient! 

Model: Dorka Banki - bankidorka.tumblr.com
Hair & Make-Up: Monika Leyendecker - www.monikaleyendecker.com

Links: 
Roger Schüeber - www.snapshooter.ch
Bon Parinya Wongwannawat - wongwannawat.com

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